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23.
Internationales Gallusturnier 2011
Das diesjährige
Internationale Gallusturnier gehört der Vergangenheit an. Die
Erfolgsgeschichte findet auch im 2011 seine Fortführung. Der Judo Club St.
Gallen/Gossau als Organisator blickt auf einen äusserst erfolgreichen Anlass
zurück. Mit über 570 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern aus acht Nationen war
die Teilnehmerzahl beachtlich.
Am vergangenen Wochenende
wurde das Internationale Gallusturnier bereits zum 23. Mal durchgeführt. Der
Judo Club St. Gallen/Gossau hat den Anlass reibungslos und ohne nennenswerte
Zwischenfälle über die Bühne gebracht. Zu verdanken ist dies dem
eingespielten siebenköpfigen Organisationskomitee mit seinen unzähligen
freiwilligen Helferinnen und Helfern. Damit wurde der Ostschweizer Verein
seinem Ruf als erfolgreicher Turnierorganisator einmal mehr gerecht. Die
vielen positiven Rückmeldungen an den beiden Wettkampftagen haben wieder
deutlich gezeigt, dass dies sowohl von den Athleten als auch von den
Betreuern sehr geschätzt wird. Eine Aussage einer Delegation aus Italien
bestätigt dies eindrücklich. Diese nimmt nämlich lieber einige Stunden mehr
Anfahrtsweg in Kauf, im Wissen, dass das Turnier im Vergleich zu anderen
Anlässen sehr speditiv verläuft und frühzeitig wieder zu Ende ist. Die lange
Anfahrt wird damit mehr als kompensiert.
Auch die Steigerung der
Teilnehmerzahl um über 130 im Vergleich zum vergangenen Jahr hatte keinen
negativen Einfluss auf den Turnierablauf. Diese Herausforderung mit dem
Teilnehmerzuwachs wurde jedoch vom Judo Club St. Gallen/Gossau erwartet.
Entsprechend war er darauf vorbereitet. Denn nachdem die Teilnehmerzahlen in
den vergangenen Jahren stagnierten, hat der Organisator Massnahmen
ergriffen. In diesem Jahr wurden neu die Schülerkategorien B (U12) und C
(U10) ins Programm aufgenommen, was unweigerlich zu mehr Judokas führte. So
haben hat sich die Anzahl an Kategorien und Gewichtsklassen auf
79 erhöht.
Speziell ist bei diesen
beiden Kategorien, dass die jüngsten Nachwuchsjudokas behutsam ans
Wettkampfjudo heran geführt werden sollen. So hat jeder Teilnehmer
mindestens drei Kämpfe, sodass er möglichst viel zum Einsatz kommt.
Gleichzeitig erhält jeder eine Erinnerungsmedaille.
In sportlicher Hinsicht
konnte der Judo Club St. Gallen ebenfalls einige Höhepunkte verzeichnen. In
den Kategorien der Elite hat der Routinier Armin Lambacher aus Herisau die
Gewichtsklasse bis 90 kg dominiert. Der 41-jährige ehemalige Spitzenkämpfer
und EM-fünfte bei den Junioren, der sich die Senioren-WM vom nächsten Jahr
zum Ziel gesetzt hat, gewann schliesslich die Goldmedaille.
Ins Finale schaffte es auch der Herisauer Fabian Schläpfer in der
Gewichtsklasse bis 66 kg. Dort musste er sich jedoch geschlagen geben und
mit der silbernen Auszeichnung vorlieb nehmen. Die grossen Hoffnungen bei
den Damen ruhten auf Chantal Wright. Die St. Gallerin ging in der Vorrunde
jedoch einmal als Verliererin von der Mattenfläche. Über den Hoffnungslauf
kämpfte sich zurück
und platzierte sich letztlich auf dem dritten Rang.
Bei den Nachwuchskategorien
verzeichnete der Judo Club St. Gallen/Gossau weitere Podestplätze. Die
Gossauerin Gossauerin Carina Kirchmeier schaffte es zuoberst aufs Podest.
Sie gewann bei den Damen U17 in der Gewichtsklasse bis 57 kg die
Goldmedaille. Die Familie Kirchmeier konnte jedoch noch mehr Medaillen
verbuchen. Denn sowohl Dominic bei der Jugend U17 über
73 kg als auch Pascale bei den Schülerinnen A U14 bis 52 kg standen auf dem
Treppchen. Sie gewannen beide die Bronzemedaille. Auch die Familie Wright
hat sich mehrere Medaillen sichern können. Liam hat sich bei den Schülern A
U14, bis 36 kg, bis ins Final vorgekämpft, wo er nach einer hart umkämpften
Begegnung nur ganz knapp verloren hat uns sich mit der Silbermedaille
vorlieb nehmen musste. Weiter erfolgreich war mit ihren dritten Rängen die
St. Gallerin Nicole Füllemann bei den Damen U17, bis 48 kg sowie die
Gossauer Curdin Berther, Schüler A U14, bis 30 kg, und Livio Cozzio Schüler
A U14, bis 33 kg. Bei den Schülern A U14 in der Gewichtsklasse bis 50 kg hat
der Waldkircher Jeffrey Giger mit seiner Goldmedaille überrascht. Aufgrund
seiner noch nicht allzu grosser Wettkampferfahrung hat dieses starke
Ergebnis von Coach Guido Ledergerber nicht erwartet werden dürfen.
rl,
18.04.2011
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